Die Sechsstädte gehörten zu den größten Grundbesitzern der Oberlausitz. Mit ihrem wirtschaftlichen Erstarken ab dem 14. Jahrhundert gelang ihnen unter Ausnutzung der finanziellen Notlage des Adels der Erwerb eines umfangreichen Güterbesitzes. Während die Besitzverhältnisse des Adels bereits sehr gut untersucht sind, ist der Grundbesitz der Städte nur in wenigen Fällen genau erforscht. Im vorliegenden Krobnitzer Heft wird erstmals der gesamte Görlitzer Besitz an Ratsdörfern untersucht und alle Veränderungen vom 14. bis 19. Jahrhundert beschrieben. Die Publikation ist im Schloss Krobnitz und in einschlägigen Buchhandlungen der Region erhältlich.
Hrsg.: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH, 2010 - 144 SeitenAutor: Steffen Menzel
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